Fragen & Antworten
Häufige gestellte Fragen zu elvora
Häufige Fragen zu elvora
Was hat es mit der neuen EU-Greenwashing-Richtlinie auf sich und wie setzt elvora diese um?
Die neue EU-Richtlinie (Empowering Consumers for the Green Transition) verbietet ab 2026 vage und unbewiesene Umweltaussagen wie „umweltfreundlich“, „grün“ oder „klimaneutral“. elvora setzt auf Transparenz statt Greenwashing: Wir deklarieren alle Inhaltsstoffe, Herkunftsorte und Zertifikate lückenlos auf jeder Packung. Unsere Aussagen sind wissenschaftlich fundiert und durch die regionale Produktion in Süddeutschland und der Schweiz jederzeit überprüfbar.
Wer steckt hinter der Marke elvora?
elvora ist die Endkundenmarke des renommierten Substratherstellers ökohum. Während Produkte für den professionellen Gartenbau weiterhin unter dem Namen ökohum laufen, bündelt elvora ab sofort alle Premium-Erden und Spezialsubstrate für Hobbygärtner. Für Fachhändler bedeutet das: Die bewährte Qualität, die Produktion in unseren Erdenwerken und die Ansprechpartner bleiben gleich.
Wo werden die elvora-Erden produziert?
Alle Substrate werden regional in Süddeutschland (Herbertingen) und in der Schweiz hergestellt. Durch die regionale Produktion sichern wir kurze Transportwege der Rohstoffe und garantieren eine lückenlose Qualitätskontrolle direkt im Werk.
Was bedeutet „Bio“ und „Vegan“ bei elvora-Erden?
Unsere Bio-Erden sind nach strengen Kriterien für den biologischen Landbau zugelassen. „Vegan“ bedeutet bei elvora, dass wir im Gegensatz zu herkömmlichen Erdenherstellern komplett auf Schlachtabfälle wie Hornspäne oder Blutmehl als Dünger verzichten. Wir setzen stattdessen ausschließlich auf rein pflanzliche (vegane) oder mineralische Nährstoffquellen sowie auf regionale Schafwollprodukte.
Woher stammen die Schafwollprodukte im Sortiment?
Die für unsere Dünger, Mulchstoffe und Erden verwendete Schafwolle stammt zu 100 % aus mitteleuropäischer Herkunft (Schweiz und Süddeutschland). Sie fällt in der regionalen Landschaftspflege an. Da diese grobe Wolle für die Textilindustrie ungeeignet ist, bieten wir heimischen Schäfern eine faire Wertschöpfung und verarbeiten das Naturprodukt ohne lange Transportwege direkt weiter.
Wie lange kann ich elvora-Erden lagern?
Da hochwertige torffreie Erden leben und biologisch aktiv sind, sollten sie idealerweise innerhalb von einem Jahr aufgebraucht werden. Bei längerer Lagerung können die enthaltenen Bio-Dünger langsam abgebaut werden. Tipp: Säcke stets trocken, kühl und geschützt vor direkter Sonneneinstrahlung lagern – UV-Licht beschädigt die Folie und führt zu Überhitzung im Sack.
Auf der Erde hat sich ein heller Belag gebildet. Ist das Schimmel?
Nein, in den allermeisten Fällen ist das kein gefährlicher Schimmel, sondern ein sogenannter Myzel-Biofilm nützlicher Bodenpilze wie Mykorrhiza. Da elvora-Erden biologisch aktiv sind und Rindenkompost enthalten, zeigt dieser Belag, dass das Bodenleben intakt ist. Er ist absolut ungiftig und verschwindet sofort, wenn die Erde aufgeharkt, bepflanzt und belüftet wird.
Warum fühlt sich die Erde anders an als klassische Torferde?
Für den Verzicht auf Torf nutzen wir eine innovative Mischung aus Rindenhumus, Holzfasern und mineralischen Stoffen. Dadurch ist die Erde deutlich luftiger, lockerer und riecht angenehm nach Waldboden. Beim Einpflanzen im Topf oder Beet sollte die Erde daher etwas fester angedrückt werden als gewohnt, um den Wurzeln sofort optimalen Bodenkontakt zu geben.
Muss ich bei torffreier Erde das Gießverhalten umstellen?
Ja: Da die enthaltenen Holzfasern an der Oberfläche durch den Luftaustausch schneller abtrocknen, sieht die Erde oben oft trocken aus, obwohl sie im Inneren noch feucht ist. Vor dem Gießen immer die Fingerprobe machen. Dank der hohen Wiederbenetzbarkeit unserer Substrate nimmt die Erde Wasser selbst nach sommerlicher Austrocknung sofort wieder perfekt auf.
Wann muss ich das erste Mal nachdüngen?
Unsere elvora-Erden sind für die ersten 4 bis 6 Wochen optimal mit Bio-Dünger versorgt. Danach hängt der Nährstoffbedarf von der jeweiligen Pflanze ab. Starkzehrer wie Tomaten, Chilis oder Balkonblumen sollten danach regelmäßig nachgedüngt werden – idealerweise mit unseren langanhaltenden Schafwollpellets, die bis zu 5 Monate wirken.
Wie entsorge ich alte elvora-Erde aus dem Vorjahr?
Alte Erde aus Töpfen und Kübeln ist zu schade für die Biotonne. Da sie durch die mineralischen Bestandteile strukturstabil ist, eignet sie sich perfekt zum Aufbessern von Gartenbeeten, zum Untermischen im Kompost oder als Grundlage für ein neues Hochbeet.